EU-Fördermittel 2014-2020 in Polen

Perspektive 2014-2020 in Polen

Im neuen EU-Haushalt belaufen sich die für Polen vorgesehenen Mittel für die Kohäsionspolitik auf 82,5 Mrd. EUR.  Dies bedeutet, dass Polen in den nächsten Jahren mit bedeutenden Abstand zu all den anderen EU-Mitgliedsstaaten der größte Gewinner ist. 

EU-Beihilfen können für folgende Ziele beantragt werden:

Programme 2014-2020 in Polen

  • Programm Infrastruktur und Umwelt - im Rahmen dieses Programms werden große Firmen die Möglichkeit haben, die Förderung für Investitionen in Anspruch zu nehmen, die den Übergang zu einer emissionsarmen Wirtschaft, die Erhöhung der Energieeffizienz und die Inanspruchnahme von erneuerbaren Energiequellen fördern. 
  • Programm Intelligente Entwicklung (der Nachfolger der Innovativen Wirtschaft) – hat die Entwicklung von Innovationen in der polnischen Wirtschaft als Ziel, vor allem im Weg der Förderung von Forschung und Entwicklung sowie der Umsetzung von Forschungsergebnissen in der Wirtschaft. Das Motto dieses Programms lautet: „Von der Idee zur Markteinführung“. Dieses Programm wird den Großunternehmen die Möglichkeit geben, innovative Projekte abzuwickeln, die auf der Zusammenarbeit der Unternehmen mit wissenschaftlichen Einheiten beruhen, die der Kommerzialisierung der Ergebnisse der Untersuchungsarbeiten dienen soll. Darüber hinaus wird dieses Programm die Erhöhung der Auflagen für die Forschung und Entwicklung in den Unternehmen ermöglichen. Das System der Anreize wird es somit erlauben, bei den Unternehmen Nachfragen in den Bereichen Innovationen und Forschung und Entwicklung zu erzeugen.
  • Programm Wissen, Bildung, Entwicklung (POWER) (der Nachfolger von Humankapital) – im Rahmen dieses Programms wird die Durchführung von Projekten möglich sein, die in der Organisierung von Schulungen für Mitarbeiter bestehen, wodurch die Entwicklung der Kompetenzen und Fähigkeiten der Mitarbeiter gewährleistet wird.
  • Programm Digitales Polen (keine Entsprechung im vorherigen Zeitraum) – für den öffentlichen Sektor Telekommunikationsfirmen werden Mittel für den Bau, Ausbau bzw. Umbau des Zugangsnetzes zum schnellen Internet sowie die Unterstützung der E-Verwaltung und der E-Dienstleistungen bei der Zusammenarbeit mit der Selbst- und Regierungsverwaltung erhalten. Gebietskörperschaften werden im Rahmen dieses Programms Maßnahmen zur E-Integration, E-Aktivierung realisieren können, die auf die Aktivierung und Qualität der Internetnutzung abzielen.
  • Programm Ostpolen – umfasst die östliche Makroregion, die sich aus 5 Woiwodschaften zusammensetzt: Lubelskie, Podkarpackie, Podlaskie, Świętokrzyskie und Warmińsko-Mazurskie. Großunternehmen werden im Rahmen dieses Programms die Unterstützung in Anspruch nehmen können, die für Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die Schaffung und Entwicklung der Infrastruktur für die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit sowie Projekte unter Anwendung von Öko-Innovationen und Öko-Effizienz vorgesehen sind, was die Einführung von Innovationen bezwecken wird.
  • Programm Technische Hilfe - wird dem Aufbau des Potenzials in den Institutionen dienen, die für die Abwicklung von Finanzinterventionen aus den Strukturfonds zuständig sind.
  • Nachbarschaft-Zusammenarbeit der Regionen der EU-Länder.
  • Regionale Operationelle Programme - im Rahmen der Regionalen Operationellen Programme wird die Unterstützung unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse einer bestimmten Region erteilt. Diese Investitionen sollen grundsätzlich eine Ergänzung für inländische Maßnahmen in folgenden Bereichen darstellen: Verbreitung der Informations- und Kommunikationstechnologien, Forschungen, Entwicklung von Technologien und Innovationen, Infrastruktur, Umweltschutz und Aktivität im Bereich der Energetik und des Transports.

Für die Verteilung der EU-Mittel werden in größerem Maße die Woiwodschaften verantwortlich sein. Entschieden mehr Fördermittel werden im Rahmen der Regionalen Operationellen Programme verwaltet werden, die sich auf lokale und regionale Investitionen konzentrieren. 2007-2013 verfügten die Selbstverwaltungen über ca. 25% aller für Polen bestimmten Mittel, in der neuen Perspektive wird dies beinahe 40% des Gesamtbetrages sein. Somit werden die Selbstverwaltungen mit größerer Selbstständigkeit bei der Realisierung ihrer Entwicklungsziele agieren können.

Um im Rahmen der neuen Perspektive für die Jahre 2014-2020 die EU-Fördermittel erfolgreich beantragen zu können, wäre es empfehlenswert, die Entwicklungsbedürfnisse der eigenen Firma zu ermitteln und deren Finanzierung zu planen.

Die auf der Karte präsentierten Beihilfehöchstbeträge:

  • werden bei der Realisierung des Projekts durch ein mittelständisches Unternehmen um 10 Prozentpunkte angehoben
  • werden bei der Realisierung des Projekts durch ein kleines Unternehmen um 20 Prozentpunkte angehoben. 

Fördergebietskarte für Polen für die Jahre 2014-2020, die seit dem 01.07.2014 gilt

 

Polen - EU-Förderung 2014 bis 2020

EU-weit höchster Betrag an Fördermitteln / Rolle der Wojewodschaften wächst / Von Michal Wozniak

Warschau (gtai) - Polen ist mit 82,5 Mrd. Euro an zugesprochenen Mitteln größter Profiteur der neuen Finanzperiode 2014 bis 2020. … Die Mittelverteilung wird geordneter, der Bewerbungsprozess soll erleichtert werden. Die Woiwodschaften sollen fast doppelt so hohe Mittel wie bisher verwalten, womit sie für viele Interessenten zum Hauptansprechpartner werden.

Sehr durchsichtige Beschreibung der Programme empfehlen wir Ihnen mit dem Einverständnis von Germany Trade & Invest auf unserer Webseite es zu verlinken zu studieren.

Link: www.gtai.de

Falls Sie zu diesem Thema Fragen haben kontaktieren sie uns. Wir können sicher bei Ihren Polen-EU- Projekten helfen.

 

EU-Programme und Zeitplan  

Antragstellungs-Termine auf EU-Fördermittel

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„Aktuelles“ EU-Fördermittel und Fonds für Unternehmen für Forschung und Entwicklung

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